ZuGPM 2019


5. Workshop zum Stand und den Herausforderungen des Geschäftsprozessmanagements

Über zuGPM 2019

Um im Wettbewerb bestehen zu können, ist ein effizientes Prozessmanagement für Unternehmen heute von größter Bedeutung. Auch für die öffentliche Verwaltung und gemeinnützige Organisationen gilt, dass durch eine optimale Gestaltung von Prozessen die oft knappen Mittel bestmöglich eingesetzt werden sollen.

Die Methoden und Instrumente des Geschäftsprozessmanagements (GPM) müssen an die sich im ständigen Wandel befindlichen Ansprüche aus Wissenschaft und Praxis angepasst werden. Ging es früher vor allem darum, zeit- und kostengünstig zu arbeiten, sollen Prozesse heute außerdem sicher sein, ökologische Ressourcen schonen und die physische und psychische Belastung der Prozessbeteiligten gering halten sowie ihre Privatsphäre respektieren. Dementsprechend sind auch bei der automatisierte Bestandsaufnahe von Prozessen und der mit ihnen verbundenen organisatorischen Strukturen über (Process-)Mining-Verfahren vermehrt zusätzliche, über die reine Ablauflogik hinausgehende Eigenschaften der Prozesse relevant. Weiterhin erhält mit der wachsenden Bedeutung des Dienstleistungssektors die Berücksichtigung der Kundenperspektive in der Prozessanalyse eine höhere Relevanz. Bei der Modellierung und Gestaltung von Prozessen geht es zunehmend darum, auch variable, variantenreiche und wissensintensive Prozesse abbilden zu können. Bei der Ausführung schließlich setzen neuartige Plattformen für flexible Prozesse, die Integration von Augmented Reality sowie der Einsatz mobiler Geräte und Sensorik neue Akzente, die neue Forschungsfragen aufwerfen.

Mit dem Workshop soll daher eine Plattform geschaffen werden, um über die Ideen für die zukünftige Forschung im Kleinen, aber auch die Ausrichtung der GPM-Disziplin im Großen zu diskutieren. Der Workshop wird im Rahmen der Jahrestagung Informatik 2019 der Gesellschaft für Informatik in Zusammenarbeit mit der BPM-Initiative Berlin durchgeführt.

Der Workshop möchte dazu beitragen, wichtige Impulse und Anregungen für die zukünftige Forschung zu liefern. Insbesondere auch Beiträge von Praktikern sind hierzu hochwillkommen. Beiträge zu diesem Workshop können entweder originär neue Erkenntnisse beinhalten oder auf bereits veröffentlichten Artikeln basieren. Da es ein Ziel unseres Workshops ist, produktive Diskussionen zu fördern, gibt es neben den traditionellen Beitragseinreichungen auch die Möglichkeit, alternative Präsentationsformen (mit oder ohne Artikeleinreichung) vorzuschlagen.

Wichtige Termine

Registrierung der Beiträge erbeten (formlose Mail an Workshop-Organisatoren)

Einreichungsfrist für Beiträge

Benachrichtigung über Review Ergebnisse

Abgabe der überarbeiteten Beiträge

Eintägiger Workshop im Rahmen der INFORMATIK 2019 (Tag wird noch bekanntgegeben)

Einreichung von Beiträgen

Beiträge in traditioneller Form

Einreichungen von Beiträgen, die für die Publikation im Konferenzband vorgesehen sind, können hier durchgeführt werden. Gesucht werden folgende Beitragstypen:
  1. Langbeitrag:

    Wissenschaftliches, technisches Papier oder Erfahrungsbericht: max. 14 Seiten
  2. Kurzbeitrag:

    Papier zur Darstellung neuer Forschungsideen und laufender Forschung: max. 6 Seiten
  3. Positionsbeitrag:

    max. 4 Seiten
  4. Abstract:

    Zusammenfassung veröffentlichter, hochrangiger Papiere: max. 2 Seiten; Einreichungen vom Typ „Abstract“ müssen zusätzlich wie folgt strukturiert sein: 1. eine Zusammenfassung des bereits veröffentlichten Artikels, 2. eine Übersicht über Methoden und Ergebnisse sowie 3. einen Diskussionsteil über die Ergebnisse.

Lang- und Kurzbeiträge, Positionsbeiträge und Abstracts unterliegen einem Peer-Review-Verfahren. Akzeptierte Beiträge sollen in einem Band der Reihe „Lecture Notes in Informatics“ (LNI) erscheinen.

Alle Beiträge müssen die Autorenrichtlinien der LNI-Vorlage einhalten und können sowohl in englischer als auch deutscher Sprache über das Konferenzsystem EasyChair eingereicht werden. Die Workshop-Sprache selbst wird Deutsch sein.

Einreichung eines Beitrags

Beiträge in alternativer Form

Unser Workshop ist offen für Beiträge, die nicht der traditionellen Form (Vortrag über ein Paper) entsprechen. Die Einreichung eines Papers kann optional aber zusätzlich erfolgen. Mögliche Beiträge der alternativen Form könnten etwa sein:
  1. Thesen werden zur Diskussion gestellt, und die Workshop-Teilnehmer arbeiten gemeinsam am Thema
  2. Es wird eine Umfrage unter den Workshop-Teilnehmern durchgeführt
  3. Eine neue Methode wird in einem Tutorial vorgestellt
  4. Ein Spiel zum Thema GPM wird vorgestellt (und gespielt)
  5. Industrievertreter berichten über Erfahrungen und Lösungsansätze
Einreichung vom Typ „Alternative Form“ beinhalten neben Angaben zu den einreichenden Personen die folgenden Informationen:
  1. Welche Aktivitäten sind geplant?
  2. Welchen Gewinn haben die Workshop-Teilnehmer vom Beitrag?
  3. Welches Ergebnis soll erzielt werden?
  4. Mit welchem Zeitaufwand ist zu rechnen?

Vorschläge zu Einreichungen vom Typ „Alternative Form“ richten Sie bitte per E-Mail an Ralf Laue. Auf Wunsch kann begleitend dazu ein Kurzbeitrag eingereicht werden, der dann dem normalen Peer-Begutachtungsverfahren unterliegt.

Registrierung

Der zuGPM-Workshop wird im Rahmen der Jahrestagung Informatik 2019 durchgeführt. Nutzen Sie daher zur Registrierung bitte die Webseite der Informatik 2019.

Organisation

Workshop-Organisatoren

Programm-Komitee (geplant)

  • Peter Fettke, DFKI und Universität des Saarlandes
  • Hans-Georg Fill, Universität Bamberg
  • Agnes Koschmider, Institut AIFB - KIT
  • Jens Gulden, Universität Duiburg-Essen
  • Florian Johannsen, Universität Regensburg
  • Kathrin Kirchner, Technical University of Denmark
  • Susanne Leist, Universität Regensburg
  • Henrik Leopold, VU University Amsterdam
  • Alexander Lübbe, BPM&O
  • Kurt Sandkuhl, Universität Rostock
  • Werner Schmidt, Technische Hochschule Ingolstadt Business School
  • Arthur Vetter, Promatis Software GmbH
  • Matthias Weidlich, Humboldt-Universität zu Berlin